China: Ende der Gaga-Architektur
Architektur in China Das Runde muss jetzt wieder eckiger
China ist bekannt für seine Gaga-Architektur. In den vergangenen Jahren wurden Gebäude eröffnet, durch die Drachen fliegen könnten. Oder Hotels, die an Kaubonbons oder Hufeisen erinnern. In der chinesischen Stadt Wuxi in der Provinz Jiangsu gibt es seit 2014 ein Ausstellungszentrum in Teekannenform, und in Huainan wurde ein Haus einem Piano nachempfunden.
Die chinesische Regierung verbietet nun Gebäude mit solch besonderen Formen. Sie sollen künftig nicht mehr gebaut werden, heißt es in einer neuen Direktive aus Peking. Urbane Architektur solle "angemessen, wirtschaftlich, nachhaltig und angenehm fürs Auge" sein - und damit im Kontrast stehen zu den "überdimensionierten und bizarren" Gebäuden, die in den vergangenen Jahren gebaut wurden.