China: Mönche weihen höchste Pagode der Welt ein - DER SPIEGEL
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China Mönche weihen höchste Pagode der Welt ein

13 Stockwerke, knapp 154 Meter Höhe: die Tianning-Pagode ragt höher in den Himmel als die Pyramiden von Gizeh. Jetzt haben buddhistische Mönche das Bauwerk im östlichen China eingeweiht – nach fünf Jahren Bauzeit.
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Chinesische Mönche haben im ostchinesischen Changzhou in der Jiangsu-Provinz die angeblich höchste Pagode der Welt eingeweiht. Wie die Nachrichtenagentur Xinhua berichtet, erreicht keine andere Pagode die Höhe von knapp 154 Metern – das sind nur drei Meter weniger als der Kölner Dom.

Die Tianning-Pagode gehört zu einem der größten Zen-Buddhismus-Tempel des Landes, der aus der Tang-Dynastie (618-907) stammt. Ein Ort mit einer bewegten Geschichte - wie die Nachrichtenagentur mitteilte, wurde der Tempel insgesamt fünfmal zerstört und wieder aufgebaut.

Für die Pagode waren fünf Jahre Bauzeit notwendig, die Kosten betrugen 300 Millionen Yuan (28,6 Millionen Euro). Der Prachtbau unterstreicht eine Renaissance der Bedeutung von Religion in China – in einer Umfrage bezeichneten sich insgesamt 300 Millionen Chinesen als religiös, dreimal so viele, wie man vorher vermutet hatte.

sto/AFP