Deutsche Bahn: Stellenabbau beim Bahnhofsmanagement? - DER SPIEGEL
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Deutsche Bahn Stellenabbau beim Bahnhofsmanagement?

Im Rahmen der Konzernsanierung will die Deutsche Bahn AG nun offenbar auch kräftig beim Bahnhofsmanagement sparen. Trotz der Veränderungen im Personalbereich soll es nicht zu Einbußen beim Service kommen.
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Berlin - Beim Bahnhofsmanagement sollen nach Anweisungen von Bahnchef Hartmut Mehdorn künftig nur noch ein Sechstel der bundesweit mehr als 500 Stellen erhalten bleiben, berichtete die "Berliner Zeitung". So solle beispielsweise die Stelle des Stationschefs beim Berliner Bahnhof Zoo ersatzlos gestrichen werden.

Eine Sprecherin der Bahntochter DB Station & Service dementierte den Bericht. Im Zuge des Wegfalls von Niederlassungsstrukturen gebe es aber Veränderungen. Die Sprecherin verwies darauf, dass es dadurch zu keinen Einbußen beim Service auf Bahnhöfen kommen werde. Die Mitarbeiterzahl sei sogar aufgestockt worden. In diesem Jahr seien im Servicebereich der Bahnhöfe rund 3300 Beschäftigte tätig.

Wie die Zeitung weiter berichtete, hat die Bahn in den ersten zwei Monaten ihr Umsatzziel nicht erreicht. Hauptursache dafür sei ein nicht erwarteter Einbruch im Personenfernverkehr, der im Februar im Vergleich zum Vormonat um 0,9 Prozent zurückgegangen sei. Im Regional- und Güterverkehr seien die Umsätze dagegen gestiegen.

Fernverkehrs-Sprecher Martin Katz wollte den Bericht nicht näher kommentieren und verwies auf die Bilanz-Pressekonferenz im Mai. "Wir sind gut in das Jahr gestartet und liegen in den ersten Monaten beim Umsatz im Fern- wie im Nahverkehr klar über dem Vorjahr", sagte er. An den Zielen für den Personenverkehr halte man fest.

Die Bahn erwartet in diesem Jahr vor allem durch die Expo einen Verkehrszuwachs von 8,5 Prozent im Fernverkehr und 4,8 Prozent im Nahverkehr.