Ecuador: Heidelberger Studentin in Quito erstochen - DER SPIEGEL
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Ecuador Heidelberger Studentin in Quito erstochen

An Weihnachten ist eine deutsche Touristin in der ecuadorianischen Hauptstadt Quito ermordet worden. Sie wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in ihrem Hotelzimmer gefunden. Die 24-Jährige war seit Monaten mit zwei Freundinnen auf Weltreise.
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Trier - Die Frau aus Rheinland-Pfalz ist von einem unbekannten Täter erstochen worden, teilte die Staatsanwaltschaft Trier am Mittwoch unter Hinweis auf Informationen der deutschen Botschaft mit. Die 24-Jährige habe nach der Rückkehr von einer Feier an Heiligabend in ihrem Hotelzimmer einen Einbrecher angetroffen, der sofort zugestochen habe, sagte der Ortsbürgermeister ihrer Heimatgemeinde Föhren, Jürgen Reinehr, in einem SWR-Interview. Die junge Frau sei auf dem Weg ins Krankenhaus gestorben.

Die Heidelberger Studentin war bereits Ende August mit zwei Freundinnen zu einer Weltreise aufgebrochen und hielt sich seit etwa drei Wochen in Ecuador auf. Eine der jungen Frauen kehrte allein nach Deutschland zurück. Die Freundin, die mit der 24-Jährigen in dem Appartement wohnte, war zur Zeit des Verbrechens nicht anwesend, wie die Staatsanwaltschaft weiter berichtete.

Die Justizbehörde in Trier will ein Ermittlungsverfahren einleiten, erklärte aber, es bestehe zurzeit für sie kein Handlungsbedarf. Die deutsche Botschaft in Quito habe sich des Falles angenommen und stehe in Kontakt mit den ecuadorianischen Behörden und der ermittelnden Staatsanwaltschaft, sagte eine Sprecherin des Auswärtigen Amts in Berlin. Die Leiche der Frau soll nach Informationen des Ortsbürgermeisters in den nächsten Tagen nach Deutschland gebracht werden.