Flughäfen: Surfen vor dem Start - DER SPIEGEL
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Flughäfen Surfen vor dem Start

Das Internet erobert weiteren öffentlichen Raum: In Hamburg eröffnete das erste Internetcafé auf einem deutschen Flughafen. Weitere deutsche Großflughäfen wollen folgen.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Hamburg - Das Netc@fé, eine 270 Quadratmeter große Online-Oase in der Ankunftsebene von Terminal vier, besteht aus elf festen Workstations und zehn mobilen Plug-in-Arbeitsplätzen. Hier können private Laptops angedockt werden - zu einer einmaligen Anschlussgebühr von 3,50 Mark zuzüglich Telefongebühren. Die halbe Stunde Surf & Fly am Terminal kostet 6,50 Mark.

Zwei 2MB-Standleitungen, realisiert als T-InterConnect-Zugang durch den Kooperationspartner T-Online, garantieren an 365 Tagen von 6 bis 23 Uhr die Auffahrt in die virtuelle Welt. Zum Menü des Netc@afés, mit Snacks und Getränken vom Wöllhoff GastroService versorgt, gehören neben E-Mail und Internet begleitende Dienstleistungen - so das Brennen von Dateien auf CD-ROM. Neun Webmaster helfen Surfern bei Fragen und Problemen weiter.

Eine halbe Million Mark investierte Hamburg Airport in sein Pilotprojekt. Ist es so erfolgreich wie erhofft, plant die neu gegründete Tochterfirma ANG Airport Network GmbH schon recht kurzfristig weitere Netc@fés einzurichten. Mögliche Standorte, so ANG-Geschäftsführer Dr. Thomas Immelmann, seien sämtliche Verkehrsknotenpunkte - nicht nur Airports. Nicht nur in Deutschland besteht Bedarf. In Europa bietet einzig Madrid Online-Auffahrten am Airport.