Flughafen Tegel: Fliegerbombe gesprengt - DER SPIEGEL
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Flughafen Tegel Fliegerbombe gesprengt

US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld musste sich beeilen, um rechtzeitig in die USA zurückfliegen zu können. Denn der Flugbetrieb in Berlin wurde am Nachmittag kurzzeitig unterbrochen, weil die Polizei eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg sprengte.
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Berlin - Die Explosion der 500-Kilo-Bombe sei "nach Plan" verlaufen, sagte ein Polizeisprecher. Von diesem Einsatz waren auch die in Tegel stationierten Flugzeuge der Nato-Verteidigungsminister betroffen, deren zweitägiges Treffen heute in Berlin zu Ende ging. US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld musste eine Pressekonferenz zügig beenden, um vor der Sprengung noch abheben zu können. Aus Sicherheitsgründen seien die Flugzeuge der Verteidigungsminister zuvor "an einen anderen Platz auf dem Flughafen Tegel geschleppt" worden, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums.

Die Polizei hatte die Anwohner im nördlich angrenzenden Wohngebiet mit Bussen evakuiert. Die Züge der U-Bahnlinie 6 wurden gestoppt, die angrenzende Autobahn A 111 gesperrt. Der zivile Luftverkehr war kaum betroffen. "Wir haben einige Flugzeuge früher reingeholt oder früher starten lassen", sagte eine Sprecherin der Berliner Flughäfen. "Ausweichen musste keine Maschine." Bauarbeiter hatten die Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gegen 10 Uhr im militärischen Teil des Flughafens gefunden.