Flugstreichungen Airlines bieten Hotline
Frankfurt/Main - Auch am Mittwoch haben die Fluggesellschaften weltweit ihre Flüge nach Nordamerika ausgesetzt. Gleiches gilt für viele Flüge in den Nahen Osten. Allein bei der Deutschen Lufthansa sind mehr als 4000 Passagiere von den Streichungen betroffen, teilte die Fluggesellschaft in Frankfurt mit. Bis zum Mittag hatte die Lufthansa 21 Flüge nach Nordamerika und einen Flug nach Israel annulliert. Abgesagt worden seien auch die entsprechenden Rückflüge, hieß es.
Derzeit sei es noch nicht absehbar, ob im Laufe des Tages weitere Flüge nach Nordamerika und in den Nahen Osten gestrichen werden müssen, so die Lufthansa weiter. Passagiere können sich über eine eigens eingerichtete Hotline informieren. Ständig aktualisierte Informationen können auch im Internet unter der Adresse www.lufthansa.de abgerufen werden.
Die Swiss Air annullierte zunächst ebenfalls alle für den Mittwochvormittag vorgesehenen Flüge in die USA sowie den Morgenflug nach Tel Aviv und die entsprechenden Rückflüge. Entscheidungen über weitere Streichungen werden am Nachmittag getroffen, hieß es bei der Fluggesellschaft in Zürich. Air France hat die Flüge nach Nordamerika und Israel ebenfalls vorläufig bis zum späten Nachmittag ausgesetzt. Passagiere der französischen Fluggesellschaft können sich im Internet unter Air France informieren.
British Airways hat neben allen heutigen Flügen in die USA, nach Kanada und nach Israel vorläufig auch die Verbindung nach Islamabad in Pakistan ausgesetzt. Von den Annullierungen betroffene Passagiere sollten sich mit dem British-Airways-Reservierungsbüro in Deutschland in Verbindung setzen.
An allen deutschen Flughäfen müssen Passagiere derzeit auf Grund verstärkter Kontrollen mit Verzögerungen und Wartezeiten bei der Abfertigung rechnen. Abgesehen von den annullierten Flügen finde der übrige Flugverkehr planmäßig statt, hieß es zum Beispiel von Seiten des Flughafens München. Passagiere sollten wegen der möglichen Verzögerungen allerdings frühzeitig am Flughafen erscheinen, um sicherzustellen, dass sie ihren Flug nicht versäumen.
"Bei aller Betroffenheit versuchen wir, unseren Verkehr so normal wie möglich abzuwickeln", sagte Walter Römer, Pressesprecher des Flughafens Köln/Bonn. Wie in München bleibt jedoch auch dort aus Sicherheitsgründen die Besucherterrasse gesperrt. "Sämtliche Besucherrundfahrten und Besichtigungen auf dem Flughafen München sind bis auf weiteres gestrichen worden", hieß es in München.