Flugverbot: Risse in Concorde-Tragflächen entdeckt - DER SPIEGEL
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Flugverbot Risse in Concorde-Tragflächen entdeckt

Bereits seit einigen Monaten fliegt die Concorde nicht nur mit zweifacher Schallgeschwindigkeit sondern auch mit Rissen in den Flügeln über den Atlantik. Jetzt muss die erste Maschine am Boden bleiben.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

London - Wegen Rissen in den Tragflächen hat die Fluggesellschaft British Airways ein vorübergehendes Flugverbot für ein Überschallflugzeug vom Typ Concorde verhängt. Wie eine Sprecherin des Unternehmens am Montag mitteilte, werden die schadhaften Tragflächen repariert. Die Maschine werde vermutlich im September wieder flugbereit sein.

Vor einigen Monaten waren bei sieben Concorde-Maschinen an der hinteren Seite der Tragflächen bis zu sechs Zentimeter lange Risse entdeckt worden. Die Luftfahrtbehörde sah darin jedoch keine Gefährdung der Flugsicherheit, so dass die Flugzeuge im Einsatz blieben.

Bei einer der Maschinen vergrößerte sich der Riss jedoch auf 7,6 Zentimeter. Dies veranlasste British Airways, das betreffende Flugzeug bis zu einer Reparatur nicht mehr einzusetzen. Die übrigen Maschinen werden nach wie vor als sicher eingestuft.

Die Concorde, eine britisch-französische Gemeinschaftsproduktion, ist das einzige Überschall-Passagierflugzeug der Welt.