Guyana: Boeing 737 bei Landung zerbrochen - DER SPIEGEL
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Guyana Boeing 737 bei Landung zerbrochen

Bei einem Flugzeugunglück in Südamerika ist ein Flugzeug in zwei Teile zerbrochen, offenbar wurde aber niemand getötet. Passagiere berichten, es habe keine Helfer gegeben, stattdessen hätten sie für die Fahrt vom Flugzeugwrack zum Flughafen bezahlen müssen.
Zerbrochenes Flugzeug: Die Passagiere kamen mit dem Schrecken davon
Zerbrochenes Flugzeug: Die Passagiere kamen mit dem Schrecken davon

Zerbrochenes Flugzeug: Die Passagiere kamen mit dem Schrecken davon

Foto: STR/ REUTERS
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Georgetown/Rio de Janeiro - Die Passagiere eines Fluges von New York ins südamerikanische Guyana, sind offenbar mit einem Schrecken und ein paar Schrammen davon gekommen. Als der Jet nach der vermeintlichen geglückten Landung am Zielort über die Landebahn hinausrollte, zerbrach der Rumpf in zwei Teile, Todesopfer oder schwere Verletzungen gab es aber glücklicherweise keine.

Die Boeing 737 mit insgesamt 163 Menschen an Bord sei bei der Landung in zwei Teile zerbrochen, teilte die Fluggesellschaft Caribbean Airlines wenig später mit. "Es gab keine Todesopfer", betonte die Airline. "Einige Passagiere wurden verletzt, aber wir wissen noch nicht, wie viele. Auch über die Nationalität der Passagiere kann ich noch nichts sagen", sagte eine Sprecherin der Fluggesellschaft.

Eine der Passagierinnen, die 41jährige Geeta Ramsingh, beklagte sich der Nachrichtenagentur AP zufolge über fehlende Hilfe nach dem Unfall: "Ich bin bestürzt, dass niemand kam, um uns in der Dunkelheit zu helfen. Nur ein Taxifahrer erschien plötzlich aus den Nichts und verlangte 20 Dollar, um mich zum Flughafenterminal zu fahren. Natürlich habe ich bezahlt, aber nach einem solchen Unglück sollte man die betroffenen nicht auch noch für eine Fahrt abkassieren."

Das Flugzeug verunglückte am Cheddi Jagan International Airport rund 40 Kilometer südlich der Hauptstadt Georgetown. Die Maschine mit der Flugnummer BW523 war nach Angaben von Caribbean Airlines am Freitag in New York gestartet. Die Unglücksursache müsse noch untersucht werden, sagte die Sprecherin. Unter anderen sei die US-Flugsicherheitsbehörde NTSB um Hilfe bei der Aufklärung des Unglücks gebeten worden.

Der Flughafen wurde vorübergehend gesperrt. Wegen der Sperrung musste Dutzend Flüge abgesagt werden.

Nach Medienberichten herrschten auf den einzigen internationalen Flughafen Guyanas in der Nacht zum Samstag (Ortszeit) schlechte Wetterbedingungen. An Bord der Maschine waren 157 Passagiere und sechs Crew-Mitglieder. Das Unternehmen Caribbean Airlines hat seinen Sitz in Trinidad und Tobago.

mak/dpa