Hotelpreise Karibikurlaub wird wieder teurer
San Juan - "Unsere Inseln sind nun jedoch wieder sehr gefragt. Deshalb werden sich auch bald die Preise wieder auf früherem Niveau einpendeln", sagte Simon Suarez, Präsident der Caribbean Hotel Association (CHA), am Mittwoch zum Abschluss einer Tagung in San Juan auf Puerto Rico. Der "Caribbean Marketplace 2004" gilt als wichtiger Indikator für die Zukunft der Destination. Derzeit zahlen die Touristen in vielen Hotels noch Preise, die niedriger sind als vor dem 11. September 2001.
Suarez schätzte für 2003 den Gästezuwachs aus aller Welt in der Karibik auf gut sechs Prozent und rechnet mit einem "außergewöhnlich gutem Jahr 2004". Während die Karibik ihren Touristenrekord von 20,364 Millionen Besuchern im Jahr 2000 fast wieder erreicht hat, braucht der deutsche Markt allerdings noch einige Jahre zur Erholung. Die Zahl der Inselurlauber aus der Bundesrepublik war innerhalb von zwei Jahren von 814.000 auf etwa 510.000 im Jahr 2002 abgerutscht
Für die Deutschen ist durch den starken Euro der Urlaub auf den meisten Inseln billiger geworden, besonders in der Dominikanischen Republik. Dort verlor der Peso 2003 drastisch an Wert: Vor einem Jahr gab es für einen Euro zwischen 17 bis 20 Pesos, derzeit sind es mehr als 40. Die "Dom Rep" meldete in San Juan für 2003 ein Urlauberplus von gut 20 Prozent. Auch Kuba, die Bahamas, Jamaika, Antigua, Curacao, Aruba, St. Martin, Puerto Rico, die US- und die Britischen Jungferninseln berichteten von einer stärkeren Touristennachfrage.