Indien Goa verbietet Playboy-Strandclub
Relativ viel Stoff: Für Indien wurde das Bunny-Kostüm entschärft
Foto: STR/ AFPEs wäre der erste Playboy-Club im konservativen Indien gewesen: An einem Strand in Goa sollte eine Bar entstehen, in der junge Frauen in Bunny-Kostümen die Getränke servieren. Nun wurde der Antrag jedoch abgelehnt. Offizielle Begründung: Die Bauauflagen seien nicht erfüllt worden.
Im November hatte die Firma PB Lifestyle, ein indischer Franchisenehmer der Marke Playboy, angekündigt, in den nächsten zehn Jahren 120 Clubs, Hotels, Cafés und Shops zu eröffnen. Nun gab es gleich einen Rückschlag in Goa, wo der Plan heftige Kontroversen ausgelöst hatte.
"Es gab Bedenken, dass ein solcher Club anstößiges Benehmen fördern würde", sagte Dilip Parulekar, der Tourismusminister von Goa. "Wir beobachten schon jetzt, dass sich Prostitution in der Küstenregion stark ausbreitet.
PB Lifestyle war zunächst nicht für ein Statement zu erreichen. Die Firma hatte angekündigt, keine nackten Frauen dort zu präsentieren, auch das Playboy-typische Bunny-Kostüm wurde für Indien extra entschärft. Die typischen Hasenohren, die Fliege und der Puschelschwanz bleiben allerdings erhalten. Der "Playboy" ist in Indien verboten, ebenso wie viele andere Erotikmagazine aus dem Ausland.