Karneval: Köln bestraft "wildes Pinkeln" - DER SPIEGEL
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Karneval Köln bestraft "wildes Pinkeln"

Die Kölner Stadtverwaltung will im diesjährigen Karneval hart gegen das "wilde Urinieren" vorgehen. Zwei Dutzend Kontrolleure sollen während der Karnevalstage über die Reinlichkeit der Jecken wachen.
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Köln - Wer beim "öffentlichen Wasserlassen" erwischt werde, müsse zehn Euro Strafe zahlen, teilte die Stadt mit. In den vergangenen Jahren war es immer wieder zu massiven Verunreinigungen in Parks, an Gebäuden und Denkmälern gekommen. Nach Angaben der Stadt stehen rund 200 mobile Toiletten zur Verfügung.

Auch im Kölner Hauptbahnhof wird ab Weiberfastnacht besonders auf Reinlichkeit geachtet. "Wir können mit unseren Kameras nahezu jeden Winkel beobachten. Wer erwischt wird, zahlt ein Reinigungsentgelt von 20 Euro", sagte Bahn-Sprecher Manfred Ziegerath.

Doch ganz besonders am Kölner Dom sind blasenschwache Karnevalisten unerwünscht: Einerseits störe der Geruch, andererseits drohe der Harn den gotischen Bau zu beschädigen. "In manchen Portalen haben wir zur Karnevalszeit millimeterhohe Urinlachen", berichtete Dombaumeisterin Barbara Schock-Werner. An den Festtagen liefen rund 160 Liter Urin täglich in das Fundament des Gotteshauses. Den Mitarbeitern der Dombaumeisterei bleibe dann nichts anderes übrig, als die übel riechenden Pfützen mit Schläuchen wegzuspritzen.