Mallorca: Hotels werden 2014 teurer - DER SPIEGEL
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Balearen-Boom Hoteliers erhöhen Preise auf Mallorca

Wer 2014 nach Mallorca reist, muss mit höheren Preisen für Unterkünfte rechnen. Um rund fünf Prozent steigen die Hotelpreise im Durchschnitt, wie eine Zeitung berichtet. Die Anbieter können sich das erlauben - Urlaub auf der Balearen-Insel ist so beliebt wie noch nie.
Urlauber auf Mallorca: Für 2013 wird ein Besucherrekord erwartet
Urlauber auf Mallorca: Für 2013 wird ein Besucherrekord erwartet

Urlauber auf Mallorca: Für 2013 wird ein Besucherrekord erwartet

Foto: Sascha Baumann/ Getty Images
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Palma de Mallorca - Mallorca-Urlauber müssen im kommenden Jahr wahrscheinlich tiefer in die Tasche greifen. Die Hoteliers konnten gegenüber den deutschen Reiseveranstaltern wie TUI und Thomas Cook für 2014 höhere Preise durchsetzen, meldet die Balearen-Zeitung "Ultima Hora" unter Berufung auf den Hotelverband.

Im Schnitt steigen die Hotelpreise demnach um satte fünf Prozent. Dabei spielt vor allem ein Grund eine wichtige Rolle: Mallorca-Urlaub boomt. Die Insel ist einer der größten Profiteure der aktuellen Unruhen in Ägypten. 2013 dürften so viele Urlauber nach Mallorca kommen wie nie zuvor.

Daneben treiben die deutschen Veranstalter laut dem Bericht ihre Strategie weiter voran, bestimmte Häuser exklusiv auf dem deutschen Markt anzubieten. Dafür seien sie bereit, höhere Preise zu zahlen. Gleichzeitig sinke die Zahl der Vertragshäuser.

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Mehr Geld - bessere Qualität: Diese Rechnung könnte in einigen Häusern aufgehen. Nachdem die Verwaltung im Juni Ausnahmen in den Bauvorschriften für Sanierungsarbeiten beschlossen hatte, planen zahlreiche Hotels Umbauten. Von einem knappen Dutzend Häuser an der Playa de Palma spricht die "Mallorca Zeitung". Als Erstes will das 1953 erbaute Riu-Hotel "San Francisco" ab Oktober eine Etage aufstocken. In zwei Vier-Sterne-Hotels ist der Bau von Spas geplant, zwei Drei-Sterne-Hotels wollen mit einem Umbau einen weiteren Stern erwerben. Die meisten Modernisierungsprojekte seien jedoch erst Ende kommenden Jahres zu erwarten.

sto/dpa