Nepal Weitere Himalaya-Gipfel offen
Kathmandu - Nepal öffnet weitere 65 Himalayagipfel über 6000 Meter für Bergsteiger. Die Einnahmen aus den Expeditionsgebühren sollen der örtlichen Bevölkerung zu Gute kommen. 15 Berge werden noch in dieser Frühjahrssaison zugänglich gemacht, die übrigen im Herbst. Das beschloss das Tourismusministerium nach einem Bericht der Zeitung "Kathmandu Post". Von den 1310 Gipfeln über 6000 Meter im Königreich Nepal waren bisher 151 geöffnet.
Für 260.000 Mark einmal auf den Mount Everest
Für einen Aufstieg auf den höchsten Berg der Erde, den 8848 Meter hohen Mount Everest, muss ein Team bis zu 120.000 Dollar (260.000 Mark) Gebühren zahlen. Klettergenehmigungen für andere Berge über 8000 Meter kosten 10.000 Dollar. Die Kosten der Expedition kommen hinzu. Für die derzeitige Saison, die bis Ende Mai dauert, wurden bislang 22 Genehmigungen erteilt, zehn davon für den Mount Everest.
Zurzeit gehen die Gebühreneinnahmen aus dem Bergsteigertourismus nicht direkt in die Region, in der der jeweilige Berg liegt. Von den 15 Gipfeln, die demnächst geöffnet werden sollen, liegen sieben im Kanchenjunga-Massiv im Osten des Landes, die übrigen weiter westlich in der Region um den Mount Everest. Viele Gipfel waren wegen Sorgen um die militärische Sicherheit bislang nicht zugänglich.