Olympia 2012: Zelten im Hyde Park - DER SPIEGEL
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Olympia 2012 Zelten im Hyde Park

Die Vorbereitungen für Olympia 2012 in London laufen auf Hochtouren. Um die Besuchermassen aus aller Welt beherbergen zu können, haben die Planer jetzt mit einem ehernen Gebot in der britischen Hauptstadt gebrochen: Die Stadtparks sollen zeitweise zu Campingplätzen werden.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

London – Bislang gelten Hyde Park, Kensington Gardens, Greenwich Park und Co. als Musterbeispiele gepflegter und vor allem aufgeräumter britischer Gartenkunst. Doch rund um die Olympischen Sommerspiele 2012 werden die Grünanlagen ein ganz anderes Bild abgeben. Während des Mega-Sportspektakels sollen sich Londons öffentliche Parks in riesige Campingplätze verwandeln, berichtete die "Times" heute.

Damit soll Menschen aus allen Teilen der Welt, die sich keine Übernachtungen in den teuren Londoner Hotels leisten können, eine Möglichkeit zum Besuch der Sportveranstaltungen geboten werden. So könne London 2012 zu "Spielen für jedermann" werden. Die Stadtbezirke sollten in den Parks für die erforderlichen sanitären Einrichtungen und für die Aufstellung großer Video-Leinwände zur Übertragung der Wettkämpfe sorgen, sagte Tourismusminister Shaun Woodward bei einem Treffen von Londoner Reiseunternehmen.

Die "Times" listete 19 Parks auf, die als Campingplätze genutzt werden könnten: vom Wimbledon Common über den Hyde und den Greenwich Park bis zum St. James's Park direkt gegenüber des Buckingham-Palasts.

har/dpa