Open-Sky-Abkommen: Freier Flugverkehr - DER SPIEGEL
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Open-Sky-Abkommen Freier Flugverkehr

Fluggesellschaften können künftig von jedem Flughafen der EU jede Stadt in den USA anfliegen und umgekehrt. Darauf haben sich die USA und die EU nach zähem Ringen geeinigt. Beide Seiten rechnen mit einer erheblichen Ausweitung des Transatlantikverkehrs.
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Brüssel/Washington- Das Open-Sky-Abkommen soll den Fluggesellschaften der 27 EU-Staaten und der USA ungehinderten Zugang zu den jeweiligen Lufträumen erlauben. Außerdem soll die Vereinbarung eine Vielzahl zwischenstaatlicher Abkommen ersetzen, die nach dem zweiten Weltkrieg getroffen wurden.

Die Europäer hatten zudem von den US-Amerikanern bessere Möglichkeiten für europäische Unternehmen verlangt, sich an US-Gesellschaften zu beteiligen. Eine Einigung wurde erzielt. Wie sie im Detail aussieht, teilten die Verhandlungsführer aber nicht mit. EU-Verkehrskommissar Jacques Barrot sagte, er wolle den Entwurf des Abkommens den EU-Ministern Ende März vorlegen. "Ich bin sehr zufrieden mit den Fortschritten", sagte er.

Mit dem Abkommen verbinden beiden Seiten die Hoffnung, dass diesseits und jenseits des Atlantiks in den kommenden Jahren insgesamt 80.000 neue Arbeitsplätze entstehen. Die Zahl der Transatlantikpassagiere könnte um 34 Prozent oder 26 Millionen Menschen steigen, rechnete die Kommission vor. Durch den Wegfall der zwischenstaatlichen Abkommen und ihrer Beschränkung der Verkehrsrechte könnten bis zu zwölf Milliarden Euro Kosten in den kommenden fünf Jahren eingespart werden.

esp/AP/dpa