Passagiermangel Lufthansa reduziert Flugplan
Frankfurt/Main - Die erste Streichungswelle soll bereits mit dem Flugplanwechsel Anfang November umgesetzt werden, bis Mitte Januar dürften weitere Flüge entfallen. Das geht aus einer Aufstellung der Luftlinie hervor, die der Nachrichtenagentur dpa vorliegt. Neben den Entwicklungen nach den Terrorakten begründet Lufthansa die Streichungen auch mit der allgemeinen schlechten Konjunkturlage.
Noch im September hatte die Lufthansa die Fernflüge von Berlin/Tegel nach Washington eingestellt und die Flüge von Frankfurt/Main nach New York um sieben auf jetzt 21 pro Woche reduziert. Nach Washington fliegen von Frankfurt aus ebenfalls nur noch sieben Maschinen in der Woche, zuvor waren es 14. Gänzlich eingestellt werden Ende Oktober die Flüge von Frankfurt nach Rio de Janeiro, Taschkent und Bogotá.
Auf den Kurz- und Mittelstrecken wurden bereits im September die Flüge von Hamburg nach London/Stansted eingestellt, die Flüge von München nach Stansted folgen zum Flugplanwechsel am 28. Oktober. Komplett streichen will die Lufthansa auch die Verbindung zwischen Hamburg und Helsinki sowie aus der Hansestadt nach Budapest, Kopenhagen, und Warschau.
Aus Frankfurt fallen die Flüge nach Paris/Orly und Valencia weg, aus München die nach Thessaloniki. Düsseldorf verliert ebenso wie Berlin/Tegel die Direktverbindung nach Moskau, aus Dortmund kann nicht mehr mit Lufthansa nach Kopenhagen geflogen werden. Bei den übrigen Streichungen wird der Flugverkehr lediglich eingeschränkt.