Rangierfahrt: Bahnwaggon stürzt in Fluss - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Rangierfahrt Bahnwaggon stürzt in Fluss

Unfall auf der Strecke zwischen Fulda und Frankfurt: Bei einer Rangierfahrt ohne Passagiere ist eine Regionalbahn von den Gleisen abgekommen und in einen Fluss gestürzt - der Sachschaden soll bei 800.000 Euro liegen.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Bad Soden-Salmünster/Frankfurt/Main - Bei einem Rangiermanöver ist ein Waggon eines Regionalexpress-Zuges in den Fluss Kinzig gestürzt. Zum Zeitpunkt des Unglücks auf der Strecke Fulda-Frankfurt befanden sich am Freitag keine Fahrgäste in dem Zug.

Ein Zugbegleiter wurde nach Angaben der Bundespolizei in Frankfurt leicht verletzt. Er erlitt einen Schock und wurde ins Krankenhaus gebracht. Den Sachschaden schätzen die Beamten auf rund 800.000 Euro. Die Bundespolizei ermittelt wegen menschlichen Versagens.

Der Zug hatte bei Bad Soden-Salmünster einen Prellbock umgefahren und war 25 Meter eine Böschung hinabgerutscht. Die Bundespolizei geht von einem Fehler des Bahnpersonals aus, Hinweise auf einen technischen Fehler gebe es nicht. Bei dem Rangiermanöver hatte eine Lok vier leere Waggons geschoben.

Aus bislang ungeklärter Ursache überfuhr der Zug ein Haltesignal sowie eine Weiche und geriet auf ein falsches Gleis. Mit einem Kran soll der Wagen am Samstag aus dem Nebenfluss des Mains geborgen werden.

sto/dpa

Mehr lesen über