Ruderboot-Rekordversuch: Britin muss Überquerung des Indischen Ozeans abbrechen - DER SPIEGEL
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Roz Savage: Im Ruderboot über den Indischen Ozean

Foto: AFP/rozsavage.com

Ruderboot-Rekordversuch Britin muss Überquerung des Indischen Ozeans abbrechen

Zwei Wochen war sie unterwegs, dann fiel der Trinkwasser-Destillator aus: Die Britin Roz Savage musste ihre Überquerung des Indischen Ozeans per Ruderboot zunächst aufgeben. Schon bald will sie einen neuen Versuch starten.
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Sydney - Die Britin Roz Savage hat nach zwei Wochen ihren Versuch, über den Indischen Ozean zu rudern, wegen einer technischen Fehlfunktion abbrechen müssen. Ein Fischkutter habe sie am Dienstag zurück an die Westküste Australien geschleppt, sagte die 43-Jährige. Zuvor habe ihr Destillator für Salzwasser den Geist aufgegeben. Damit brach ihre Trinkwasserversorgung zusammen. Auf ihren Internetseiten schrieb sie, sie hoffe, in der kommenden Woche einen neuen Versuch starten zu können.

Savage hat Westaustralien vor zwei Wochen verlassen und sich auf die 6400 Kilometer lange Reise über den Ozean gemacht. In ihrem sieben Meter langen Ruderboot hat sie bereits den Atlantik und den Pazifik überquert. Savage, die mit ihren Aktionen auf die Verschmutzung der Meere aufmerksam machen will, begann ihre auf vier Monate angelegte Fahrt in der australischen Stadt Fremantle. Aus Angst vor Piraten, die im Indischen Ozean besonders aktiv sind, hat sie ihre genaue Route geheim gehalten.

Eine kleine Kabine schützt sie vor Regen, über zwei Satellitentelefone hält sie Kontakt mit einem Team an Land. Auf dem Pazifik und dem Atlantik hatte Savage bereits schwere Stürme überlebt, einmal entging sie nur knapp dem Ertrinken. Sie wäre die erste Frau, die alle drei Weltmeere mit einem Ruderboot überquert.

sto/dapd

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