Skisaison: Stau in Richtung Berge - DER SPIEGEL
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Skisaison Stau in Richtung Berge

Das Schneewunder ist in den Bergen bislang ausgeblieben, doch das scheint die Winterurlauber nicht zu stören: In langen Auto-Kolonnen machten sie sich heute auf in Richtung Alpen - immerhin schien die Sonne.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

München - Trotz akuten Schneemangels in den Wintersportorten herrschte auf den bayerischen Autobahnen in Richtung Süden das übliche Skitouristen-Chaos. Mancherorts ging es nur im Schritttempo voran, so viele Reisende verstopften die Straßen. "Betroffen sind nur die Skifahrerrouten", sagte ein Sprecher des Verkehrslagedienstes Bayern. "Ansonsten ist es ruhig."

Dichter Verkehr herrschte vor allem auf der A 8 Richtung Salzburg, der A 95 Richtung Garmisch und der A 7 Richtung Füssen. Auch auf der Gegenfahrbahn war einiges los: In Richtung Norden waren die ersten Heimkehrer aus dem Weihnachtsurlaub unterwegs. Nach einem Unfall auf der Autobahn 8 vor dem Kreuz München-Süd staute sich der Verkehr auf 20 Kilometern Länge.

Das Wetter spielte immerhin mit: Seit Tagen herrscht in den Bergen strahlender Sonnenschein. Die Temperaturen sollten bei Föhn auf bis zu zwölf Grad steigen. So konnten Ausflügler wenigstens den Blick über die mit nur wenig Schnee bedeckten Gipfel genießen. Auch weiterhin sind die Schnee-Prognosen schlecht: In den Bergen soll die Schneefallgrenze nach Neujahr allmählich bis auf 1500 bis 1000 Meter sinken.

hoc/dpa