Terrorabwehr: USA wollen Fluggastdaten schon vor dem Start - DER SPIEGEL
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Terrorabwehr USA wollen Fluggastdaten schon vor dem Start

Verschärfung der Regelung zu Fluggastdaten: Die US-Behörden wollen die Daten von Flugreisenden künftig eine halbe Stunde vor dem Abflug übermittelt bekommen. Damit soll verhindert werden, dass Flugzeuge mit Verdächtigen an Bord umgeleitet werden müssen.
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Washington - Die Maßnahme gelte ab sofort und sei Teil der Empfehlungen einer Untersuchungskommission zu den Attentaten des 11. September 2001, teilte das US-Ministerium für Heimatschutz heute mit. Nach den bisherigen Regeln hätten die Behörden die Namen der Passagiere oft erst nach dem Start mit ihrer Liste mit Terror-Verdächtigen vergleichen können. Die Behörden hätten dann mitunter Flugzeuge umleiten müssen.

Die neuen Regeln gelten für alle internationalen Flüge, die in den USA starten oder landen sowie für Flüge innerhalb der Vereinigten Staaten. "Bekannte Verdächtige bereits vor Betreten des Flugzeugs festzunehmen" sei eine "entscheidende Sicherheitsmaßnahme", erklärte der US-Heimatschutzminister Michael Chertoff.

Im August war ein Abkommen zwischen den USA und der EU in Kraft getreten nachdem das FBI und andere US-Sicherheitsbehörden Zugriff auf 19 persönliche Daten von europäischen Flugreisenden in die USA haben. Diese umfassen den Namen, die E-Mail-Adresse und die Kreditkartennummer von Bürgern, die in die USA reisen. Derweil erwägt auch die EU, die Einreiseanforderungen für Passagiere aus Übersee zu erhöhen.

sto/AFP