Umbuchungen Verbraucherschützer fordern Kulanz
Im Zusammenhang mit den Terroranschlägen in den USA haben Verbraucherschützer die Reiseveranstalter um Verständnis für besorgte Kunden gebeten. Wenn die Stornierung einer Reise nicht kostenlos möglich sei, sollte zumindest eine Umbuchung angeboten werden.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?
Halle - Viele Menschen hätten nach den Anschlägen und den Angriffen auf Afghanistan Angst, gebuchte Reisen anzutreten, stellte die Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt fest. Laut geltender Rechtsprechung reichten aber einzelne Terroranschläge nicht für einen Erlass der Stornogebühren aus, die bei Rücknahme einer Buchung fällig werden. Die Veranstalter sollten in solchen Fällen kulant reagieren und Alternativen anbieten.
Das Auswärtige Amt warnt gegenwärtig vor Reisen in 15 Länder. Die meisten Warnungen haben aber nichts mit den aktuellen Ereignissen zu tun. Die USA und ihre militärischen Verbündeten stünden ebenso wenig auf der Warnliste wie der Nahe Osten, die nordafrikanischen Reiseländer und die Türkei.