US-Behörde hält Taschenmesserverbot aufrecht - DER SPIEGEL
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Keine Taschenmesser US-Behörde stoppt Lockerung der Handgepäckregeln

Taschenmesser und Golfschläger dürfen in den USA doch nicht mit an Bord von Flugzeugen mitgenommen werden. Die Aufsichtsbehörde TSA hat nach massiven Protesten der Flugbegleiter ihre Pläne endgültig aufgegeben.
Konfiszierte Taschenmesser: Endgültig an Bord von US-Flugzeugen verboten
Konfiszierte Taschenmesser: Endgültig an Bord von US-Flugzeugen verboten

Konfiszierte Taschenmesser: Endgültig an Bord von US-Flugzeugen verboten

Foto: imago
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Washington - Nach einem Sturm der Entrüstung durch Flugbegleiter hat die US-Flugaufsichtsbehörde TSA Pläne aufgegeben, das Mitnehmen von Taschenmessern im Handgepäck wieder zu erlauben. Die derzeitige Liste von verbotenen Gegenständen bleibe bestehen, erklärte die TSA am Mittwoch. Ursprünglich sollte sie zum 25. April erweitert werden.

Flugbegleiter hatten mit heftiger Kritik reagiert, nachdem TSA-Chef John Pistole im März erklärt hatte, Taschenmesser mit bis zu sechs Zentimeter langer Klinge und verschiedene Sportartikel sollten wieder in der Passagierkabine zugelassen werden.

Damit sollten die Sicherheitsleute an US-Flughäfen entlastet werden, um sich mehr auf die Suche nach Sprengstoff konzentrieren zu können. Zudem hätten sich die USA damit den Vorschriften in der EU angeglichen, wo Taschenmesser mit kurzer Klinge im Handgepäck erlaubt sind.

Die Gewerkschaften der US-Flugbegleiter begrüßten die Entscheidung vom Mittwoch und erinnerten daran, dass die Attentäter vom 11. September 2001 Teppichmesser eingesetzt hatten, um die Kabinenbesatzungen zu überwältigen und Flugzeuge zu entführen. "Wir haben versprochen: 'Nie wieder Messer in Flugzeugen'", hieß es in einer Erklärung des Verbandes der Flugbegleiter-Gewerkschaften.

abl/dpa