Verluste in deutschen Urlaubsorten: Enger Ferienkalender sorgt für Frust - DER SPIEGEL
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Verluste in deutschen Urlaubsorten Enger Ferienkalender sorgt für Frust

Die Schulferientermine drängen sich in diesem Jahr, die Urlauber auch. Das ist der deutschen Tourismuswirtschaft gar nicht recht. Weil sich mehr Reisende auf immer weniger Tage verteilen, müssen Feriendomizile Reservierungswünsche ablehnen.
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Da die Ferienperiode in diesem Jahr um knapp acht Tage kürzer sei als im Durchschnitt, prognostiziert der DTV in deutschen Urlaubszielen Mindereinnahmen in Höhe von 500 Millionen Euro, sagte der stellvertretende Hauptgeschäftsführer des Deutschen Tourismus-Verbands, Dirk Dunkelberg, der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Jeder Ferientag weniger bedeute mehr als eine Million weniger Urlauber, so Dunkelberg. Das hätte mit einem entzerrten Ferienkalender verhindert werden können.

"Es zeichnet sich ab, dass sich unsere Befürchtungen voll bestätigen", sagte Dunkelberg und verwies auf Rückmeldungen aus den Urlaubsregionen. Die gedrängten Termine sorgten für Staus auf den Autobahnen, ausgebuchte Ferienquartiere und Verteuerungen, so der DTV-Vize. Vor allem Familien mit schulpflichtigen Kindern hätten darunter zu leiden. Besonders der Ferienbeginn an diesem Wochenende in Baden-Württemberg und Bayern sowie Ende nächster Woche in Nordrhein-Westfalen verschärfe die Lage. "Regionen wie die Nord- und Ostsee sowie die Voralpen sind dann endgültig dicht".