Waleri Rosow: Basejump im Himalaja - DER SPIEGEL
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Basejumper Waleri Rosow: Volles Risiko am Sechstausender

Foto: Red Bull Media House

Himalaja Russischer Basejumper springt von Sechstausender

Spektakulärer Flug vom Shivling in Indien: Der Russe Walerij Rosow hat mit einem Wingsuit einen Sprung aus mehr als 6500 Meter Höhe gewagt. Eine effektive Abkürzung - seine Wander-Kollegen brauchten auf ihrem Rückweg drei Tage für die gleiche Strecke.
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2200 Höhenmeter legte er in der dünnen Luft des Himalaja zurück: Der Basejumper Walerij Rosow hat einen Sprung vom 6543 Meter hohen Shivling in Nordindien gemeistert. Nach etwa 90 Sekunden Flug mit seinem Wingsuit löste er den Fallschirm aus.

Sechs Tage dauerte der Aufstieg, Rosow war dabei mit zwei Profi-Bergsteigern unterwegs. Für den Rückweg mussten die erheblich mehr Zeit einkalkulieren: Während Rosow nach wenigen Minuten im Tal landete, brauchten sie drei Tage für die Strecke auf dem Landweg. Der Shivling, dessen spektakuläre Form ein wenig an das Matterhorn in der Schweiz erinnert, gilt als alpinistisch anspruchsvoller Berg und wurde erst 1974 erstmals bestiegen.

Bei dem Stunt handelt es sich um den zweithöchsten Basejump, der an einem Berg realisiert werden konnte. Im Juni 2006 waren die Australier Glenn Singleman und Heather Swan von einem 6604 Meter hohen Punkt am Meru Peak gesprungen, ebenfalls in Nordindien. Sie landeten nach 1750 zurückgelegten Höhenmetern.

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