Warum wir reisen: Dinner mit Hai - DER SPIEGEL
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Warum wir reisen Dinner mit Hai

Schmausen mit Haien und Muränen: In Guatemala buhlt ein neues Fischrestaurant mit 15 integrierten Aquarien um Gäste. Der Andrang ist enorm - nicht ganz klar ist allerdings, wer hier eigentlich wem beim Essen zuschaut.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Guatemala-Stadt - Großer Andrang zur Premiere: Zwischen drei und fünf Stunden mussten Gäste des Nais-Aquariums in Guatemala warten, um einen der 158 Tische des neueröffneten Restaurants zu ergattern. Mitten in einem Shoppingcenter in Guatemala-Stadt sind die 15 Aquarien mit Haien, Aalen und allerlei buntem Korallengetier die Attraktion der Stunde.

Allein am Eröffnungstag kamen 4600 Gäste. "Der Raum ist schon jetzt zu klein für die Nachfrage", sagte Betreiber José Garces, Chef der Nais-Gruppe. Nur ein Teil der Tiere kommt aus den karibischen Gewässern von Guatemala - aus Indonesien, Fidschi, Australien, Brasilien und den USA wurden die Fische eingeflogen.

Neben einer aufwendigen Beleuchtungsanlage und 40 Fernsehmonitoren sind die Aquarien mit einer eigenen Krankenstation für Meerestiere und einem biologischen Labor ausgestattet.

Auf den Tisch kommen die Aquariumsbewohner, die von mehreren Meeresbiologen betreut werden, jedoch nicht. Stattdessen können Restaurantbesucher täglich bei Fütterungen durch Taucher zusehen. Die Betreibergruppe hofft auf 500.000 Besucher im Jahr 2009 und plant ähnliche Restaurants in Costa Rica, Honduras, Panama und Mexiko.

sto