Weltweites Buchungstief Hotels ohne Gäste
Das internationale Marktforschungs-Unternehmen STR hat Buchungszahlen und Zimmerpreise von Hotels auf der ganzen Welt verglichen. Den größten Leerstand gibt es der Untersuchung zufolge in Nord-, Süd- und Mittelamerika mit mehr als 43 Prozent aller Hotelzimmer. Die Buchungen gingen im Vergleich zum April vergangenen Jahres um elf Prozent zurück.
Am stärksten gesunken ist die Buchungszahl in Europa, Asien und Ozeanien: Sie fiel um 14 Prozent, damit standen im Schnitt 41 Prozent der Zimmer leer.
Deutschland hatte ein Sechstel weniger Buchungen, nur knapp über die Hälfte der Zimmer waren im April belegt.
Besonders schlecht steht Düsseldorf da: Hier waren ein Drittel weniger Räume belegt - insgesamt nur knapp die Hälfte aller verfügbaren Hotelzimmer. Auch der durchschnittliche Preis für ein Hotelzimmer ist der Studie zufolge um fast die Hälfte gesunken - im Mittel auf 80 Euro. Die Düsseldorfer Hotels sind stark auf Geschäftsreisende angewiesen. Aufgrund der Wirtschaftskrise sind viele Firmen bei Reisen sparsamer geworden. Stärker als in Düsseldorf sanken die Buchungszahlen nur in Genf.
Die Stadt mit der größten Auslastung in Europa ist Edinburgh: Drei Viertel aller Zimmer waren hier im April belegt - das sind sogar sieben Prozent mehr als im April 2008.