ADAC Postbus baut Streckennetz aus - DER SPIEGEL
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Fernbusmarkt vergrößert sich ADAC Postbus baut Streckennetz aus

Das Streckennetz des ADAC-Postbusses wird in Deutschland weiter ausgebaut und um 30 weitere Ziele ergänzt. Dazu wird der gelbe Bus ab Mitte August außerdem auch Orte außerhalb des Landes ansteuern: Straßburg und Zürich.
ADAC Postbus: Das Unternehmen baut sein Streckennetz aus
ADAC Postbus: Das Unternehmen baut sein Streckennetz aus

ADAC Postbus: Das Unternehmen baut sein Streckennetz aus

Foto: Jan Woitas/ dpa
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Berlin - Der Fernbusmarkt in Deutschland nimmt weiter Fahrt auf: Am 15. August wird ADAC Postbus sein Streckennetz um 30 weitere Ziele auf bundesweit 60 verdoppeln, kündigte das Unternehmen an.

Unter anderem steuert das Gemeinschaftsunternehmen des Logistikkonzerns und des ADAC künftig auch die Städte Aachen, Kiel, Rostock, Mainz und Jena an. Erstmals fährt der gelbe Bus dann auch über die Landesgrenzen hinaus: Die Ziele Straßburg und Zürich stehen dann ebenfalls im Fahrplan.

Die beiden Unternehmen ADAC und die Deutsche Post haben ADAC Postbus als gemeinsame Tochter gegründet, an der sie jeweils 50 Prozent halten. Der Anbieter will den deutschen Fernbusmarkt mit einem weitreichenden Liniennetz ergänzen. Langfristig planen die beiden Unternehmen, alle Städte mit mehr als 200.000 Einwohnern mit 300 Fernbussen zu verbinden. Tickets sind nicht nur online, sondern auch in Post-Filialen und ADAC-Geschäftsstellen erhältlich.

Schätzungen zufolge beträgt das Geschäftsvolumen im Fernbusmarkt in diesem Jahr 160 Millionen Euro, 2015 soll es sich auf 350 Millionen Euro mehr als verdoppeln. Der Marktführer MeinFernbus hatte vor einigen Wochen den Ausbau seines Streckennetzes angekündigt. Neben den beiden Unternehmen gehören Flixbus und Berlin Linien Bus zu den führenden Anbietern auf dem Fernbusmarkt, der erst vor zwei Jahren geöffnet wurde.

Bei insgesamt rund 40 Anbietern gilt der Markt als hart umkämpft. Im vergangenen Jahr sollen nach Branchenangaben rund 8,3 Millionen Menschen mit Fernbussen unterwegs gewesen sein.

jkö/dpa