"Sandsation" in Berlin: Engel in Schreckstarre - DER SPIEGEL
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"Sandsation" in Berlin: Kunst an der Spree

Foto: Tobias Kleinschmidt/ dpa

"Sandsation" in Berlin Engel in Schreckstarre

Sandkastenspiele an der Spree: In Berlin haben mehr als 20 internationale Künstler einen Park aus Sandskulpturen geschaffen. Schreckhafte Engel, stumme Affen und ein Fernseher-Turm wachen über das Gelände an der O2-World-Halle - das Motto heißt "Kopf im Sand".
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Berlin - In Berlin-Friedrichshain ist das 8. Internationale Sandskulpturenfestival "Sandsation" eröffnet worden: Bis zum 29. August präsentieren 22 Künstler aus aller Welt ihre Arbeiten auf dem 4500 Quadratmeter großen Freigelände vor der O2-World-Halle an der Spree. Die 13 Kunstwerke sind mehrere Meter hoch, das Highlight bildet eine zehn Meter hohe Gemeinschaftsskulptur.

Die große Eröffnungsfeier wird erst am Mittwoch stattfinden. Bis dahin können die Besucher den Künstlern noch dabei zuschauen, wie sie aus den vorbereiteten Sandpyramiden Kunst entstehen lassen. Für den Wettbewerb hatten 86 Sattelschlepper rund 2200 Tonnen Sand auf das Gelände gebracht.

An dem Wettbewerb um den Deutschen Sandskulpturenpreis nehmen elf Künstler teil. Der Preis wird am Mittwoch verliehen. "Wir haben in diesem Jahr viele hochkarätige Teilnehmer, die uns ihre Werke aus ganz unterschiedlichen Stilrichtungen präsentieren", sagte Martin Tulinius, künstlerischer Leiter der "Sandsation", das in diesem Jahr unter dem Motto "Kopf im Sand" läuft.

Das Besondere an der Arbeit mit Sand seien der temporäre Charakter und die schnelle Ausdrucksmöglichkeit, führte der deutsche Künstler Johannes Weckl an. Sein Beitrag zeigt ein "surreales Stillleben", mehr will Weckl nicht verraten.

Im vergangenen Jahr hatten knapp 100.000 Menschen das Festival besucht.

abl/ddp

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