Hotel am Strand: Ein Bett im Sandschloss - DER SPIEGEL
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Hotel am Strand Ein Bett im Sandschloss

My home is my sandcastle: In Südengland hat das erste reine Sandhotel der Welt eröffnet. Von dem einzigen Raum des burgähnlichen Gebildes haben die Gäste exzellente Sicht auf den Ärmelkanal - bis zum nächsten Regen.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

London - Und am Morgen schwappt die Flut durch das Tor: Das erste reine Sandhotel der Welt hat am Strand der südenglischen Grafschaft Dorset seine Pforten geöffnet. Mit ganzen zehn Pfund (13 Euro) pro Nacht sei es trotz der Top-Lage am Weymouth Beach eine der preiswertesten Unterkünfte dieses Sommers, berichtete der Sender BBC in der vergangenen Woche. Das einzige Zimmer des vergänglichen Schlosses bietet ein Doppel- und ein großes Einzelbett.

Allerdings müssen Gäste einige Unbequemlichkeiten in Kauf nehmen. Nach einer Nacht im Sandbett könnten feine Körnchen überall am Körper und besonders zwischen den Zehen Kribbelerscheinungen auslösen, warnte Mark Anderson, der Schöpfer des Sandhotels. Zudem gebe es keine Toiletten. Und der nächste kräftige Regen könne rasch zur Abkürzung des Hotelaufenthalts führen, denn ein Dach habe der Sandbau auch nicht, der dafür aber freien Ausblick auf den Nachthimmel biete.

Insgesamt haben Anderson und drei Helfer für das 50 Quadratmeter große Sandhotel 1000 Tonnen des feinen Naturbaustoffs bewegt und geformt. Die Bauzeit betrug sieben Tage mit jeweils 14 Arbeitsstunden. Mit der Aktion soll auch gefeiert werden, dass wieder mehr Briten Urlaub an eigenen Stränden machen. Eine Ursache dafür ist freilich die Schwäche des Pfundes im Euro-Land.

abl/dpa

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