Interaktive Reportagetour: km42 in Seenot - DER SPIEGEL
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Interaktive Reportagetour km42 in Seenot

Mann über Bord! Km42-Reporter Jörg Pfeiffer treibt in der Nordsee und macht sich Gedanken über Haie und bissige Seehunde. Doch schon naht Rettung: "Hans Hackmack" kommt.
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Es hätten die letzten Fotos von Jörg Pfeiffer werden können. Als orangerotes Michelin-Männchen trieb der km42-Reporter bei Büsum vor der Nordseeküste und reckte hilflos eine kleine Digitalkamera, verpackt in einer Plastiktüte, in die Höhe: "Wenn man wie eine Boje in der Nordsee treibt, fragt man sich: Gab es nicht irgendeine Hai-Art hier? Was machen Seehunde, wenn sie nicht auf der Sandbank liegen?" Doch die "Hans Hackmack" war zur Stelle, der Rettungskreuzer barg den mutigen Reporter schnell und routiniert.

Klicken Sie hier, um die Rettungsübung im Selbstversuch auf hoher See zu verfolgen.

Mit dem Nordseeabenteuer endet die erste Folge der interaktiven Reisereportage "km42 - der Sinn des Reisen". Quer durch Norddeutschland, von Berlin nach Büsum, führt die Spur des dunkelblauen, klapprigen Mercedes-Busses. Jörg Pfeiffer erzählte in Diashows und Videos Berliner Mauergeschichten und die Historie der Nazi-Ferienanlage auf Prora, besuchte Künstler wie den "Lügenmuseum"-Gründer Richard von Gigantikow und den Algenpapierschöpfer Jürgen Brauer. Aber auch der Strohballenkünstler am Straßenrand und das Bierboot vor Puttgarden entkamen seiner Kamera nicht.

Nach kurzer Regenerationspause geht es weiter. Ende nächster Woche startet die zweite Folge des regelmäßigen Reportageformats auf SPIEGEL ONLINE: Die Route beginnt an der Nordsee, führt durch Ostfriesland und das Emsland bis ins Ruhrgebiet. Dabei bestimmen Ihre Tipps und Hinweise in der Community km42, wohin die Reise genau geht. Wenn Sie interessante Orte, Projekte und Menschen in Ihrer Heimat oder Ihrem Urlaubsort kennen, geben Sie uns einen Hinweis auf der km42-Karte. Wenn Ihr Tipp den Sinn des Reisens trifft, dann fahren wir hin und berichten live vor Ort.

So hat die Forumsteilnehmerin Renate uns bereits das Museum Spijöök in Varel am Jadebusen empfohlen: "Den Besucher erwarten skurrile Gegenstände aus der friesischen Seemannswelt. Die mit Situationskomik gespickten Führungen lassen den Besuch zu einem Erlebnis werden." In der Papenburger Meyer Werft sind Luxusliner und Containerschiffe zu bestaunen, gibt Leser lev einen Tipp. Und Walter Trost postet: "In Werpeloh gibt es einen Steinkreis, den man sogar vom Weltall aus erkennen kann."

Lohnt es sich, diese Orte aufzusuchen? Diskutieren Sie mit im Forum von km42 – und holen Sie sich Anregungen für Ihren nächsten Urlaub. Immerhin haben Leser bisher fast 1200 Tipps für die schönsten Plätze rund um die Welt gegeben. Während Michael Stach von einem wunderschönen alten Zedernwald auf der japanischen Insel Yakushima schwärmt: "Die Ursprünglichkeit dieses von Miyanoura erreichbaren Gebiets hat mich sehr beeindruckt", hat Petra Etscheid das Palast Hotel Bussaco in Portugal begeistert: "Man fühlt sich hier zurückversetzt in Tausendundeine Nacht." Und was sind Ihre magischen Orte in der Welt?