Schauerwetter Wo bleibt der Sommer?
In den österreichischen Bundesländern Tirol und Salzburg kam es nach heftigen Regenfällen und Hagelschauern zu Verkehrsbehinderungen. Einige Straßen waren durch umgestürzte Bäume blockiert. In den Bergen sank die Schneefallgrenze auf 1400 Meter. Auf der Silvretta-Hochalpenstraße und der Großglockner Hochalpenstraße brauchen die Autofahrer Schneeketten.
Über weiten Teilen Norddeutschlands waren seit Freitagabend starke Regenfälle niedergegangen. Bei heftigen Gewittern traten Böen in Sturmstärke auf. In Hamburg musste die Feuerwehr zu insgesamt 27 wetterbedingten Einsätzen ausrücken, meist um verstopfe Straßensiele wieder aufnahmefähig zu machen. Sieben voll gelaufene Keller mussten in der Hansestadt mit Hilfe der Feuerwehr leergepumpt werden. Auch in Hannover liefen mehrere Keller voll. Ein Einfamilienhaus wurde vom Blitz getroffen und von den Flammen zerstört.
In Mecklenburg wurden nach Polizeiangaben in Schwerin mehrere Straßen von den Wassermassen überflutet und Gullydeckel hochgedrückt. Teilweise sei es zu kurzen Stromausfällen gekommen. Auch in Nordrhein-Westfalen hielten sich die angekündigten Unwetter laut dem Deutschen Wetterdienst in Essen in Grenzen.
Das wechselhafte Wetter wird sich nach Auskunft der Meteorologen dank des Tiefs "Quintus" bis zum Wochenanfang fortsetzen. "Zwar steigen die Temperaturen auf 20 bis 24 Grad, dabei ist es jedoch schwül-warm und es muss immer wieder mit Regen gerechnet werden", prophezeit der Deutsche Wetterdienst in Potsdam.
Pünktlich zum Sommerbeginn soll es jedoch Mitte kommender Woche bei Temperaturen bis über 25 Grad schön werden.