Schwarzmeerküste: Die Leichtigkeit des Seins - DER SPIEGEL
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Schwarzmeerküste Die Leichtigkeit des Seins

Rumänien gilt nicht gerade als Top-Reiseland, doch der Strand Vama Veche an der Schwarzmeerküste hat sich zu einem Anziehungspunkt für Individualtouristen entwickelt: Hier tummeln sich Aussteiger, Sinnsucher und Feierfreunde. Erfüllte Tage enden mit einem Nickerchen im Sand.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Ein Paar lässt einen Drachen steigen, eine langhaarige Schönheit steigt im Kleid ins seichte Meer, ein Schwimmer probt einen Unterwasserkopfstand und ein vom Bier in den Schlaf gewiegtes Liebespaar träumt im Sand, während am Horizont die Blitze zucken: Den Strand von Vama Veche, rund 300 Kilometer östlich der rumänischen Hauptstadt Bukarest, umgibt ein ganz eigenes Flair. Das angrenzende Fischerdörfchen gleichen Namens galt bereits zu kommunistischen Zeiten als Geheimtipp unter Individualtouristen, Unangepassten und allen anderen Freunden der Schwarzmeerküste. Heute kommen jedes Jahr Tausende von jungen Leuten aus dem ganzen Land an den Strand, um das Leben und die Leichtigkeit des Seins zu feiern: mit Gesang, Nacktbaden, Tanz und reichlich Rausch aus Flaschen.

Die improvisierten Partys dauern meist bis in die frühen Morgenstunden, wen die Müdigkeit übermannt, der sucht sich ein lauschiges Nachtlager im Sand. Hotelburgen und aufgemöbelte Fastfood-Stände gibt es in Vama Veche nicht, dafür reichlich Gelegenheit, im Einklang mit Gleichgesinnten den Zauber der Natur zu genießen.

har