Bermudas: Abtauchen zu 400 Wracks - DER SPIEGEL
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Bermudas Abtauchen zu 400 Wracks

Die Küste der Bermudas ähnelt einem Grab: Mehr als 400 Schiffe liegen in den Tiefen des Meeres. Das berühmt-berüchtigte Bermuda-Dreieck ist einerseits zum Alptraum der Seefahrer, gleichzeitig aber zum Paradies für Taucher geworden.
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Das Wasser hier ist das klarste des ganzen Westatlantiks - mit Sichtweiten von mehr als 30 Meter. Wer Urlaub auf Bermuda macht, wird nur wenig Zeit an den traumhaften Stränden verbringen, zu viel gibt es unter Wasser zu entdecken.

In 20 Meter Tiefe etwa liegt zum Beispiel die Darlington: ein schweres, eisenüberzogenes Dampfschiff aus dem Jahre 1881. Im Februar 1886 erlitt sie während der Reise von New Orleans nach Bremen am West-Riff Schiffbruch. Schwimmt der Taucher ein paar Meter weiter, kann er eine Spanische Galeone entdecken und versuchen ihr Rätsel zu lösen. Bis heute ist das Schiff nicht identifiziert worden.

Zum "Shipwreck Festival" vom 14. bis 21. September werden sich Taucher der ganzen Welt auf den Bermudas versammeln. Die Atlantikinsel feiert dann 500 Jahre Seefahrtsgeschichte. Pro Tag werden unter anderem zwei Tauchveranstaltungen organisiert, bei denen die Teilnehmer von Experten begleitet werden und Details über die Schiffe und ihr dramatisches Ende erfahren. Für jedes besuchte Wrack gibt es eine Urkunde.