Drehort-Tourismus Geisha und die Suche nach Glück
Frankfurt/Main - Japan-Reisende, die "Die Geisha" des Regisseurs Rob Marshall im Kino gesehen haben, werden in Kyoto viele Drehorte wieder erkennen. Wie die japanische Fremdenverkehrszentrale berichtet, diente unter anderem der vier Kilometer lange und von Hunderten roten Bögen umsäumte Pfad, der bergauf zum obersten Bereich der Tempelanlage des Fushimi-Inari-Schrein als wichtige Kulisse. Der Schrein wurde 711 zu Ehren der Gottheit für Reise und Sake errichtet.
Auch der Kiyomizudera-Tempel (Tempel des reinen Wassers) kommt in dem Film vor. Die Anlage stammt aus dem achten Jahrhundert gilt als eine der bekanntesten religiösen Stätten Japans. Der Quellwasser soll Glück bringen: in der Liebe, beim Geld oder für die Gesundheit. Allerdings darf man sich nur für eins entscheiden. Besucher auf der Suche nach Liebesglück können es den Angaben zufolge auch am Jishu-Schrein versuchen: Wer es schafft, mit geschlossenen Augen über 18 Meter von einem von zwei Steinen auf den anderen zuzugehen und ihn zu treffen, dem sollen die Liebeswünsche erfüllt werden.
Heute leben den Angaben zufolge noch etwa 200 Geishas in Kyoto. Zu ihrem Repertoire gehören traditionelle Tänze, Gesänge, das Spielen japanischer Musikinstrumente, Kalligrafie und Teezeremonien. "Die Geishas gelten als Bewahrerinnen dieser Traditionen und haben nichts mit käuflicher Liebe zu tun", erläutert die Fremdenverkehrszentrale.