Kenia: Betrügerische Polizisten - DER SPIEGEL
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Kenia Betrügerische Polizisten

Das Auswärtige Amt rät Kenia-Urlaubern zu erhöhter Vorsicht. Auf Grund der hohen Gewaltkriminalität in dem ostafrikanischen Land sollten Reisende strikte Sicherheitsregeln befolgen.
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Berlin - So sollten die Innenstädte Nairobis und Mombasas nachts generell gemieden werden, warnt das Auswärtige Amt in Berlin. In bestimmten Gegenden Nairobis sollten sich Touristen auch tagsüber nicht aufhalten. Das gelte etwa für den Machakos-Bus-Terminal oder die River Road. Touristen sollten zudem auf keinen Fall Wertsachen sichtbar mit sich tragen.

Weiterhin wird davon abgeraten, in der Ankunftshalle des internationalen Flughafens Nairobi Geld umzutauschen. Es bestehe die Gefahr, dort von kriminellen Banden beobachtet, verfolgt und überfallen zu werden. Ein gesundes Maß an Misstrauen sei auch angebracht, wenn Einheimische versuchten, Touristen in ein Gespräch zu verwickeln.

Gewarnt wird außerdem vor betrügerischen Polizisten, die angeblich die Devisen von Urlaubern überprüfen müssen und dann mit dem Geld verschwinden. Grundsätzlich abgelehnt werden sollten darüber hinaus von Unbekannten angebotene Getränke und Lebensmittel, da sie K.O.-Tropfen enthalten könnten. Individualtouristen, die die Nationalparks des Landes ohne Reisegruppenbetreuung besuchen, sollten ausschließlich in den vorhandenen Lodges oder auf bewachten Camping-Plätzen übernachten.