Wahrzeichen von Rio: Christus bröckelt - DER SPIEGEL
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Wahrzeichen von Rio Christus bröckelt

Die Christusstatue von Rio de Janeiro wird geliftet. Seit 76 Jahren thront der "Cristo Redentor" auf dem Berg Corcovado und breitet seine Betonarme schützend über die Stadt. Wind und Wetter haben dem Wahrzeichen stark zugesetzt.
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Rio de Janeiro - Die berühmte Christusstatue von Rio de Janeiro zeigt Alterserscheinungen und wird daher restauriert: Die Behörden der brasilianischen Metropole kündigten eine Generalüberholung des Wahrzeichens der Stadt an. Damit solle vermieden werden, dass "Christus der Erlöser" weiter bröckele.

Als Grund für die Erosion gab die Stadtverwaltung an, dass Wasser in die Statue eingedrungen sei. Die Generalüberholung soll umgerechnet rund 650.000 Euro kosten und im Januar beginnen. Für die Sanierung werden drei Monate veranschlagt. Auch in dieser Zeit dürfen Touristen aber die riesige Statue auf dem Corcovado-Berg besuchen.

Das 38 Meter hohe Monument wurde im Oktober 1931 eingeweiht. Im vergangenen Jahr wurde die Statue, in deren Sockel eine Kapelle untergebracht ist, anlässlich des 75. Jahrestages zum katholischen Wallfahrtsort ernannt. Der "Cristo Redentor" (auf Deutsch "Christus der Erlöser") gilt neben dem Zuckerhut als das Wahrzeichen von Rio de Janeiro. Die Statue wird jährlich von etwa 1,8 Millionen Menschen besucht und ist damit eine der größten Touristenattraktionen der Welt.

abl/AFP