Mittelmeer: Italienische Reederei startet Route von Rom nach Algerien - DER SPIEGEL
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Neue Fährverbindung nach Nordafrika In 24 Stunden von Rom nach Algerien – italienische Reederei baut Streckennetz aus

Eine italienische Schifffahrtsgesellschaft steuert ein neues Ziel in Algerien an. Zweimal pro Woche fahren die Schiffe von der Küste nahe Rom nun nach Annaba. Das Auswärtige Amt mahnt jedoch zur Vorsicht.
Über das Mittelmeer führen nun mehr Routen in den Norden Afrikas
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Foto: NurPhoto / Getty Images

Wer von Italien nach Nordafrika reisen möchte, erhält eine neue Direktverbindung: Ab dem 8. August verbindet die italienische Reederei Grandi Navi Veloci die Hafenstadt Civitavecchia bei Rom mit Annaba im Osten Algeriens, unweit der tunesischen Grenze. Die Überfahrt über das Mittelmeer dauert rund 24 Stunden.

Das Unternehmen bietet die Strecke zunächst zweimal wöchentlich an. Die Ticketpreise für die Überfahrt ab Italien starten bei etwa 90 Euro pro Person, von Algerien aus kostet die Fahrt ab rund 150 Euro. Civitavecchia liegt gut 70 Kilometer nordwestlich von Rom und dient der Fährgesellschaft bereits als Ausgangspunkt für Fahrten nach Tanger in Marokko.

Mehr Verbindungen nach Nordafrika

Mit der neuen Linie erweitert die Reederei ihr Angebot nach Nordafrika. Sie bedient bereits Routen vom südfranzösischen Sète in die algerische Hauptstadt Algier sowie nach Bejaia. Bislang legen Fähren nach Algerien unter anderem aus Marseille in Frankreich sowie Alicante in Spanien ab, betrieben werden die Linien unter anderem von Algérie Ferries und Corsica Linea.

Wer eine Reise nach Algerien plant, sollte sich vorab genau über die Lage vor Ort informieren. Das Auswärtige Amt rät von touristischen Reisen in Teile des Landes ab und spricht für die Grenzgebiete zu mehreren Nachbarstaaten eine Reisewarnung  aus.

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flg/dpa