Gewalt in US-Städten Chicago, die Killer-Metropole
Chicago - einst im Ruf die US-Hauptstadt der Mafia zu sein - wird seinem Ruf mal wieder gerecht. Nirgendwo in den Vereinigten Staaten lebt es sich gefährlicher als in der Drei-Millionen-Metropole.
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Chicago - Laut einer am Donnerstag veröffentlichten Polizeistatistik wurden in Chicago im vergangenen Jahr 599 Menschen ermordet. Damit liegt die Mordquote höher als in New York, das drei Mal so viele Einwohner hat. Für Chicago bedeuten die aktuellen Zahlen dennoch einen Fortschritt: Zum ersten Mal seit 1967 sank die Zahl der Morde wieder unter 600.
In New York wurden 2003 inoffiziellen Angaben zufolge 596 Morde verübt, zwölf mehr als im Vorjahr. Zu Beginn der neunziger Jahre war die Stadt am Hudson-River noch deutlich unsicherer. Im Jahr 1990 wurden 2245 Menschen ermordet. Auf dem dritten Platz der gefährlichen Städte landete Los Angeles mit knapp 500 Morden im Jahr 2003. Im Vorjahr waren es 658 gewesen.