"QM 2" und "Deutschland": Rendezvous der Diven - DER SPIEGEL
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"QM 2" und "Deutschland" Rendezvous der Diven

Beide schmücken sich mit den Dekor der zwanziger Jahre: Doch die Dimensionen des Transatlantikliners "Queen Mary 2" sind ungleich größer als die des Traumschiffs "MS Deutschland". Im Hamburger Hafen können Schiffsspotter die beiden Diven der Meere direkt vergleichen.
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Hamburg – Neben der riesigen "Queen Mary 2" wirkt die als "Traumschiff" bekannte "Deutschland" fast wie ein Ausflugsschiff. Am Hamburg Cruise Centerin der Hafen City von Hamburg haben die beiden Kreuzfahrtschiffe zu einem eintägigen Stelldichein dicht hintereinander festgemacht. Die schiffsverliebten Hamburger lockte das Spektakel erneut an. Schon am Morgen pilgerten zahlreiche Menschen zum Kreuzfahrtterminal in der Hafencity.

Die Kapitäne und Offiziere der beiden Ozeanriesen wollten die Verabredung nutzen, um gegenseitig jeweils das andere Schiff zu besichtigen. Auf die Besucher an Land wartete wie schon bei vorangegangenen Aufwartungen eleganter Kreuzfahrtriesen ein Volksfest. Sowohl die "Queen Mary 2", Liebling der Hamburger, als auch die "Deutschland", regelmäßig Star der ZDF-"Traumschiff"-Serie, sollten ihre Reise am Abend fortsetzen.

Die "Queen Mary" ist zum sechsten Mal zu Gast in Hamburg. Bei seinen bisherigen Besuchen begeisterte der das längste Schiff der Welt mehrere hunderttausend Zuschauer. Mit ihrem Besuch hat sie ihre zweite diesjährige Transatlantikreise von New York nach Hamburg beendet und wird nach Angaben der Reederei Cunard gegen 18 Uhr mit neuen Passagieren über Southampton nach Amerika starten. Schon im Herbst wird die "QM2" wieder in Hamburg zu sehen sein, vom 12. bis 17. November wird im Dock Elbe 17 eine reparierte Antriebseinheit eingebaut.

Die "Deutschland", die von einer Reise rund um Irland zurückkehrt, soll bereits eine halbe Stunde vor der Queen wieder ablegen. Das Flaggschiff der Reederei Peter Deilmann steuert dann zu einer dreitägigen Schnupper-Kreuzfahrt nach Helgoland, durch den Nord-Ostsee-Kanal, nach Flensburg und Travemünde.

abl/dpa/AP