Unter den Linden: Meile mit E - DER SPIEGEL
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Unter den Linden Meile mit E

Ein E war nicht genug, 16 der großen knallroten Skulpturen mussten es schon sein, damit die Berliner und Hauptstadt-Besucher neugierig werden: Es ist Einstein-Jahr, und Forschungsministerin Bulmahn erklärte den Boulevard Unter den Linden heute offiziell zur "Einstein-Meile".
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Berlin - Zwischen Alexanderplatz und Brandenburger sollen die 16 Skulpturen in Form des Buchstaben E die Spaziergänger durch Einsteins Berliner Jahre führen. Auf den dreidimensionalen Es schildern Texte Leben und Wirken des Physikers in der Hauptstadt. "Die roten Buchstaben sollen neugierig auf Einsteins Theorien machen und Details seiner faszinierenden Persönlichkeit vermitteln", sagte Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn (SPD) bei der Eröffnung. Seit heute ist der Boulevard Unter den Linden die offizielle "Einstein-Meile".

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Spaziergänger erfahren am Beginn der E-Meile, dass der Physiker eine gehörige Portion Skepsis mitbrachte, als er 1914 nach Berlin zog. Er komme "quasi als lebendige Mumie" an die Preußische Akademie der Wissenschaften, heißt es aus einem Brief. Die letzten Skulpturen erinnern an Einsteins unfreiwilligen Abschied aus Berlin, als die Nationalsozialisten die Macht übernahmen.