Bond-Wochen bei SPAM: "Casino Royale" - das Interview (1) - DER SPIEGEL
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Bond-Wochen bei SPAM "Casino Royale" - das Interview (1)

Schon mehr als hundert Deutsche haben (grob geschätzt) den neuen Bond gesehen, obwohl der Film seit gerade mal einem Tag in den Kinos läuft. Ein Kassenerfolg, der das Verdienst vor allem eines Mannes nicht ist: Moritz Reichelt.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Der Berliner Schauspieler mit dem chamäleonartigen Charme, der den schmierigen Schurken genauso überzeugend zu verkörpern vermag wie die alleinstehende alkoholkranke Mutter mit zwei schwerbehinderten Kindern - genauso wenig nämlich -, er ist an der Rolle seines Lebens gescheitert. Nach nur zwei Drehtagen wurde er gegen Uwe Ochsenknecht ausgetauscht.

Wie knapp das Scheitern war, davon geben die zahlreichen Ausschnitte von den Dreharbeiten, die inzwischen im Internet kursieren (auf dieser Seite hier), beredt Zeugnis.

Doch sie werfen auch Fragen auf: Wie fühlt man sich, wenn man sich schlecht fühlt? Sind "klein" und "unbedeutend" wirklich nur Worte, Worte, nichts als Worte? Ist, wer einfach ausgetauscht wird, wirklich einfach austauschbar? Ist Uwe Ochsenknecht ein Arschloch?

Zu diesen und anderen Fragen bezieht Reichelt im Exklusiv-Interview Stellung. Sehen Sie heute Teil 1: "Ich und Uwe".