Politik für Leute: Out: Investivlohn - In: eine ganze Menge - DER SPIEGEL
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Politik für Leute Out: Investivlohn - In: eine ganze Menge

Lange bevor CDU/CSU und SPD überhaupt ihre eigenen Modelle zum Investivlohn kennen, ist der schon gescheitert. Wg. Populismus - SPD, CDU/CSU - und "nö" - Experten. In den Parteizentralen wird nun überlegt, wie die noch relativ großen Volksparteien dennoch die Liebe und Zuneigung der Menschen gewinnen können. Erste Ansätze stimmen hoffnungsvoll.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

- Statt auf "mehr Geld" setzt man jetzt auf das Modell "mehr Zeit". Zeit sei kostbar, man habe nie genug davon und deshalb, so CDU-Generalsekretär Ronald Pofalla, dürfe man "nicht länger dogmatisch am 24-Stunden-Tag kleben", sondern müsse flexible Lösungen finden.

- Die Forderung "mehr Heimsiege" kommt vor allem von den Parteispitzen aus Rheinland-Pfalz, Hamburg und Niedersachsen. Heimsiege brächten gute Laune und die sei wichtig, denn "50 Prozent der Psychologie bestehen bekanntlich aus guter Laune" (Kurt Beck, Mainz).

- Die These "mehr Wetter" war anfangs umstritten. Ursprünglich war das von der SPD favorisierte "bessere W." im Gespräch. Doch dann setzte sich die Stoiber-Position - "die Menschen orientieren sich an absoluten Zuwachsraten" - durch.

- Noch in der Diskussion sind die Themen "mehr Duftkerzen im Fischhandel" (Arbeitskreis A. Nahles) und "'Freistellung muslimischer Schüler vom Handarbeitsunterricht (gilt nur für Übungseinheit 'Kreuzstich')".