Wissenschaft & Forschung Von Mäusen und Menschen
Japanischen Forschern ist es gelungen, aus speziellen Mäusezellen im Labor Zahnanlagen zu kultivieren und sie Mäusen einzupflanzen. Im Mäusekiefer wuchsen sie zu völlig gesunden Zähnen heran. Wissenschaftler betrachten das als Sensation. Ob sich daraus Möglichkeiten für die Humanmedizin ergeben, ist jedoch noch umstritten.
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"Das ist der Durchbruch", frohlockt eine beachtliche Zahl von Zahnärzten. Allein die weit verbreiteten Koseformen "Mausezahn" und "Mäusezähnchen" wiesen darauf hin, dass in diesem Bereich eine starke Affinität zwischen Menschen und Mäusen bestehe. Ableitungen beispielsweise von Zebra, Komodowaran oder Nerz seien auf diesem Gebiet dagegen unüblich. Die Mehrzahl der Zahnärzte glaubt aber nicht, dass die Erfolge der Japaner bei der Zucht von Mäusezähnen für menschliche Patienten eine Chance bedeute. Das Hauptargument der Skeptiker lautet: "Die Dinger sind einfach zu klein."