Bundeswehr Aufrichtiges Bedauern
Das Bundesministerium der Verteidigung will "die Missverständnisse, die durch ein - illegal verbreitetes! - Video einer Schießausbildung entstanden sein könnten", ausräumen.
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Die Wortwahl "Afroamerikaner" sei unglücklich und nur dadurch zu erklären, dass der Ausbilder die Formulierung "Neger" habe vermeiden wollen. Künftig sollten die Rekruten bei Scheinerschießungen im Sinne der Ausgewogenheit "an einen Bürger dunkler Hautfarbe, einen Ureinwohner Nordamerikas und eine gelbhäutige Person mit sichelförmiger Hautfalte am inneren Randwinkel des Auges denken". Das Verteidigungsministerium distanziert sich auch von der "unnötigen Verwendung von Anglizismen wie 'Motherfucker'". Beim Ausbringen der Feuerstöße sollten die Soldaten vielmehr auf erprobte deutsche Beschimpfungen zurückgreifen. Empfohlen werden die Begriffe "Unhold, Tunichtgut und Schelm".