Berufsethos Klimaforscher: Optimisten oder nur starrsinnig?
Heute hat der Weltklimarat seinen dritten Teilbericht vorgestellt. Darin wird der Menschheit vorsichtig Hoffnung gemacht. Journalisten schlussfolgern: "Klimaforscher geben die Erde noch nicht verloren" und lösen damit Verwunderung aus.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?
Warum reagieren die Klimaforscher derartig hartnäckig, teilweise schon verstockt? Warum können sie nicht loslassen? Die Motivlage ist verworren, als mögliche Gründe werden genannt:
- Die haben nichts anderes gelernt, können doch nur mit Klima und so.
- Denen geht's doch nur um ihre Pension.
- Pure Rechthaberei, dafür würden die sogar die Welt retten.
- Die haben doch bloß Angst vor Arbeitslosigkeit.
- Meine Kinder lernen was Anständiges, Klima hat doch keine Zukunft.
- Wenn's denen Spaß macht
- Typisch alte Säcke, wollen bloß nicht mehr umziehen.