Polizei & Kultur "Rote Flora" wieder offen (endlich!)
Als etwa 500 sitzbereite Blockierer durch gewaltsames Platznehmen den Zugang zum Kulturzentrum "Rote Flora" versperrten, sahen sich die Einsatzkräfte gezwungen, mit Wasserwerfern und schwerem Gerät den Zutritt für kultur- und bildungshungrige Besucher zu erzwingen. Angehörige der Sicherheitskräfte machten davon anschließend aber keinen Gebrauch.
Beobachter bezeichneten es als aufschlussreich, warum es überhaupt zu den Auseinandersetzungen kam. In Medienberichten hieß es dazu: "Zur Eskalation kam es gegen 16.30 Uhr nahe der U-Bahn-Station Rödingsmarkt... Die Veranstalter erklärten den Protestzug an dieser Stelle unerwartet für beendet." Nach Meinung von Sicherheitsexperten sei es logisch, dass die Polizei aufgrund der angekündigten "Null-Toleranz-Strategie" diesen illegalen Demonstrationsabbruch nicht widerstandslos hinnehmen konnte.