Exklusiv bei SPAM: Paris Hilton: Die Knast-Tagebücher (6) - DER SPIEGEL
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Exklusiv bei SPAM Paris Hilton: Die Knast-Tagebücher (6)

Schreiben ist schon irgendwie gut, wenn man mal eingekerkert ist: bei jedem neuen fertigen Wort weiß man, dass wieder eine Viertelstunde rum ist.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Aus vielen Viertelstunden wird eine Stunde, aus soundso vielen Stunden ein tag, und aus einer genau abgezählten Zahl von Tagen besteht eine ganze Gefängnisstrafe, die dann plötzlich vorbei ist. ganz viele Leute waren übrigens schon mal im Gefängnis oder sind sogar gerade drin, das ist gar nichts besonderes: Die Zimmermädchen, die abends das Licht abdrehen, andere gefangene, sogar irgendwelche gewöhnlichen Mörder. Man muss sich also nicht für was Besonderes halten hinterher! außer man ist eh schon was Besonderes, wie ich zum Beispiel, wegen meinem Geld und meiner Schönheit. Im grunde finde ich es gut, dass Gott mir diese Chance gegeben hat, über mein Leben nachzudenken und dann diesen einfühlsamen Bestseller darüber zu schreiben. Andererseits habe ich jetzt langsam auch genug nachgedacht, und das Buch ist auch bald fertig. Ich werde Gott nun meinerseits die Chance geben, mich hier irgendwie rauszubringen. Und er wär echt gut beraten, wenn er sie nutzt. sonst liegen in den Nachttischschubladen der Hilton-Hotels demnächst nicht sein UND mein Buch, sondern NUR MEINS!