Wirtschaft & Image Illegale Praktiken bei Ikea
Mitarbeiter der schwedischen Firma müssen vor Gericht. Führende Angestellte des Spanplatten- und Weinglashändlers sollen sich jahrelang bereichert haben. Bei der Auftragsvergabe bevorzugten sie Firmen, die lukrative Gegenleistungen zu bieten hatten.
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Schon 2005 war Ikea von der Staatsanwaltschaft darüber informiert worden, dass gegen Mitarbeiter des Unternehmens wegen der Annahme von Bestechungen ("Schmierli") ermittelt werde.
Rund ein Dutzend Bau- und Handwerksunternehmen sei in die schmutzigen Geschäfte ("Illegalnen") verwickelt. Gegen diese Firmen stellt Ikea jetzt Schadensersatzansprüche in Millionenhöhe ("Kleingeldiken").
Gleichzeitig will der Marktführer im Regal- und Bratklopsbereich mit aller Konsequenz gegen Korruption ("Fifaseppäng") im eigenen Haus vorgehen.