Deutsche Bahn VW-Affäre und kein Ende?
So habe die Bahn als "überzogene Vergünstigungen" ihren Arbeitnehmervertretern zwar keine Reisen nach Brasilien, aber immerhin Fahrten mit dem Interregio und der Regionalbahn zugeschoben. Im Angebot waren die Destinationen Riesa, Peine und Gardelegen.
Die finanziellen Zuwendungen hätten sich auf einen Zuschuss zum Fahrpreis in Höhe von 25 Prozent (nur mit BahnCard) bezogen.
Von Bordellbesuchen sei nichts bekannt geworden, es gebe aber Hinweise auf Gespräche mit Zugbegleiterinnen.
Auf Nachfrage musste ein Bahnsprecher zugeben, dass zwar kein Champagner und Kaviar, aber gegen nur geringen Aufpreis Verpflegungsbeutel (ein Apfel, Vollkornkekse, ein Brötchen, ein Eckchen Schmelzkäse, ein Tetrapack Orangensaft 0,2 l) ausgereicht wurden.
Der VW-Vergleich wurde im Bahnvorstand unterschiedlich kommentiert. Während vereinzelt Anlass zur Sorge geäußert wurde, meinte die Mehrheit: "Jetzt spielen wir in der ganz großen Liga."